„Ich wollte immer Lehrer werden", äußerte Prof. Günther Mönke einmal, kein Schullehrer, sondern jemand, der jungen Menschen die architektonischen Grundlagen vermittelt. Es ist ihm länger als ein halbes Jahrhundert erfolgreich gelungen. Mit 24 Jahren hatte Mönke die „Frechheit", wie er selber formulierte, sich in Saarbrücken als Dozent zu bewerben. Zwar konnte er ein ab­geschlossenes Hochschulstudium nach­weisen, aber Bauerfahrung fehlte ihm. Da aber kein anderer geeigneter Be­werber zu finden war, bekam Mönke im Herbst 1947 die Stelle als Dozent für „Baukonstruktion", „Darstellende Geometrie" und „Schriftzeichnen" an der Höheren Technischen Lehranstalt (HTL) in Saarbrücken. Zunächst wurde er ­stundenweise bezahlt, dann wechselte er ins Angestelltenverhältnis und wurde schließlich verbeamtet und zum Professor ernannt. Erst 2001 ging Mönke in Ruhestand.

Noch immer beschäftigen ihn das Thema Architekturlehre und die Prinzipien des architektonischen Gestaltens. Als Ersatz für fehlende Studenten suchte sich Mönke eine fiktive Schülerin, eine Briefpartnerin, die er mit Hilfe seiner „Architektur in Briefen" unterrichtete.

Architektur in Briefen
Ein Briefwechsel über die Prinzipien architektonischen Gestaltens
34,78 € inkl. MwSt., Paperback, 500 Seiten 
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