Hinweise des Ministeriums für Umwelt, Energie und Verkehr  
Gemäß einem Beschluss des Oberverwaltungsgerichtes (OVG) NRW kann eine Fotovoltaikanlage eine genehmigungspflichtige Nutzungsänderung eines im Außenbereich privilegierten landwirtschaftlichen Gebäudes darstellen. 

In dem entschiedenen Fall waren die Dachflächen einer bislang privilegiert genutzten Reithalle mit Fotovoltaikmodulen überzogen worden. Eine Besonderheit war, dass die Fotovoltaikanlage nicht vom Eigentümer der Anlage errichtet worden war. Der erzeugte Strom wurde nicht in dem landwirtschaftlichen Betrieb genutzt, sondern gegen ein monatliches Entgelt in das Netz eines Energieversorgers eingespeist. 

Unter die Genehmigungsfreistellung fallen nach Auffassung des OVG nur Solarenergieanlagen, die der Warmwasserbereitung, Heizungsunterstützung oder Stromversorgung „der Hauptnutzung" des Gebäudes dienen. 

Die vollständigen Hinweise des Minsteriums erhalten Sie bei der AKS.