Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 15.03.2012 - Az. C-574/10 -   

Mit dem genannten Urteil hat der Europäische Gerichtshof ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Wert eines beabsichtigten Auftrages nicht in der Weise aufgestückelt werden darf, dass damit eine europaweite Ausschreibung nicht durchgeführt zu werden braucht. 

Entsprechend heißt es auch in § 3 Abs. 2 VgV (Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge), dass der Wert eines beabsichtigten Auftrages nicht in der Absicht geschätzt oder aufgeteilt werden darf, um den Auftrag der Anwendung der Verordnung zu entziehen.   

Rechtsanwalt Herbert Beigel

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