„Ein Beruf zwischen Technik und Ästhetik“ heißt der Titel einer Publikation von Hans-Martin Barthold im Wolfsburger Blatt.

„Der Architekt, also ein den Niederungen des Alltags enthobener Generalist, der die großen gesellschaftlichen Entwicklungen für alle sichtbar in Stahl, Glas, Holz und Beton gießen lässt?“ fragt der Autor. „Architektur“, gibt sich der Praktiker Winfried Brenne überzeugt, „ist vor allem aus den Hilfswissenschaften extrahiertes Detailwissen.“ So wie sich die Lebenszyklen von Gebäuden immer mehr verringern, verkürzt sich die Halbwertszeit architektonischen Wissens und erhöht sich der Weiterbildungsaufwand für alle Beschäftigten. „Architekten heute bauen anders als Michelangelo nicht mehr für die Ewigkeit“, drückt es Friederike Proff aus. Tatsächlich plant man im Industriebau allenfalls noch für eine Nutzungsdauer von zehn Jahren, im Wohnungsbau der geringeren Rendite wegen immerhin für wenigstens vierzig Jahre.

Gestalter, Organisator, Kostenrechner und Vertragsfachmann – Hans-Martin Barthold zeichnet ein umfassendes Bild des Architektenberufs, greift das Thema Wettbewerbe ebenso auf wie Statistiken zu Bildungs-, Alters- Beschäftigungs-, Einkommens- und Arbeitslosenstruktur der Architekten in Deutschland.

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