Eröffnung der Ausstellung; Foto: Cornelia Noll

Achitektur ist die Leidenschaft von Iris Maurer, Fotojournalistin und Diplom-Ingenieurin der Fachrichtung Architektur. Dies zeigte ihre in Kooperation mit der Saarbrücker Zeitung im Haus der Architekten gezeigte Ausstellung „Standpunkt: Architektur journalistisch betrachtet“. In unterschiedlichen Formaten und einer thematisch geordneten Hängung präsentierte sie Fotos saarländischer Bauten, aber auch von Bauwerken aus Hamburg, Berlin, Paris, Straßburg, Lissabon, Peking, San Francisco, Amman etc. Die Aufnahmen zeigten Ergebnisse ihrer Arbeit als Fotojournalistin, erzählten quasi Geschichten, und waren nicht eigens für die Ausstellung gefertigt. Zu sehen waren öffentliche Gebäude, sozialer Wohnungsbau, Industriebrachen, Museumsgebäude und universitäre Gebäude – teilweise als Gesamtansichten, teilweise in Ausschnitten – manche in Farbe und manche in Schwarz-Weiß. „Faszinierend finde ich die interessanten und außergewöhnlichen Blickwinkel, die Iris Maurer mit ihren Aufnahmen eingefangen hat“, betonte AKS-Präsident Alexander Schwehm in seiner Begrüßung.

Und Baudezernent Heiko Lukas bekräftigte in seiner sehr persönlichen und ausführlichen Ansprache: „Die journalistische Fotografin Iris Maurer hat eine ganz besonders ausgeprägte Sensibilität und Aufmerksamkeit auf die Entwicklung des Geschehens. (...) Den richtigen Moment zu finden, das ist die ganz große Herausforderung. Und dann entstehen diese Reportagen, diese Bilder voller Spannung und Aussagekraft.“
Den Anstoß zu dieser Ausstellung hatte Ilka Desgranges, Leiterin der Regionalredaktion Mitte der Saarbrücker Zeitung (SZ), gegeben. Sie arbeitet seit vielen Jahren mit Maurer zusammen und ist ihr auch freundschaftlich verbunden. Viele der ausgestellten Werke sind aus Aufträgen der SZ hervorgegangen und zum Teil auf gemeinsamen Reisen entstanden. Mit „Manches, was man hier sieht, hat man in Echt vielleicht schon übersehen“, stellte sie das besondere fotografische Auge von Iris Maurer heraus.
Das Interesse an der Ausstellung war groß. Zur Vernissage kamen mehr als 60 Besucher ins Haus der Architekten. Und auch anschließend kamen viele weitere interessierte Besucher zur Ausstellung und Finissage.p

Text: Cornelia Noll