Mit Beschluss vom 29.09.2011 - Az. 5 U 224/11 hat das Oberlandesgericht Koblenz entschieden, dass, wenn sich die Ausführungsplanung als überflüssig erweist, weil die Baugenehmigung versagt wird, dem Architekten ein entsprechendes Honorar nur dann zusteht, wenn er den Bauherrn entsprechend belehrt hat und dieser dennoch auf der verfrühten Ausführungsplanung besteht. 

Weiter, dass eine Hochwasserlinie auch dann in Betracht zu ziehen ist, wenn sie nicht aus dem Bebauungsplan ersichtlich ist. 

Eine Schlussrechnung kann der Architekt nicht in Frage stellen mit dem Hinweis, es habe sich um einen "Freundschaftspreis" gehandelt.   

Veröffentlicht in DWW 11/2011, S. 340 ff.    

Rechtsanwalt Herbert Beigel

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