Zum 1. April 2016 hat die KfW ihr Förderangebot im Programm „Energieeffizient Bauen“ erneuert. Das Effizienzhaus 70 entspricht nunmehr dem gesetzlichen Mindeststandard bei Wohnungsneubauten, und eine Förderung im Programm „Energieeffizient Bauen“ ist damit nicht mehr gegeben. Förderungsfähig bleiben die Standards KfW-Effizienzhaus 55 und 40.

Zusätzlich führt die KfW das Effizienzhaus 40 Plus ein. Dies bedeutet: Der geförderte Neubau muss übers Jahr gesehen mehr Energie erzeugen, als er verbraucht. Ein wesentlicher Teil des Energiebedarfs muss dabei unmittelbar am Gebäude erzeugt und gespeichert werden. Für das KfW-Effizienzhaus 55 wird ein vereinfachtes Nachweisverfahren „nach Referenzwerten“ angeboten. Hier kann aus standardisierten Maßnahmenpaketen für Gebäudehülle und Anlagentechnik gewählt werden.

Passivhäuser werden weiterhin von der KfW-Bank gefördert, auch wenn sie nicht explizit genannt sind. Mit den neuen Förderbedingungen ändert sich jedoch das Nachweisverfahren. Ein Update des Planungstools Passivhaus-Projektierungspaket (PHPP) steht bereits zur Verfügung. 

Der KfW-Fördernachweis kann mit dem PHPP künftig auch für andere energieeffiziente Neubauten geführt werden. Wie gewohnt lassen sich mit dem Tool Energieausweise und der gesetzlich verpflichtende EnEV-Nachweis für Wohngebäude erstellen. 

Weitere Informationen: www.kfw.de und www.passiv.de