Neue Geschäftsführerin bei der Architektenkammer

Anne-Christin Backes, Rainer Christ, Foto: Iris Maurer

Langjähriger Geschäftsführer Rainer Christ verabschiedet 

Rückschau Neujahrsempfang der AKS - Sozialer Wohnungsbau statt Leerstand und Verödung

Foto: Tom Gundelwein

AKS fordert „bezahlbaren Wohnraum für alle“ und setzt sich für Bürgerbeteiligung bei der Quartiersentwicklung ein 

„Container für Flüchtlinge sind nicht alternativlos!“ Mit diesem Statement rückte Prof. Heiko Lukas, Präsident der Architektenkammer des Saarlandes (AKS), das Thema Sozialwohnungen ins Zentrum des Neujahrsempfangs der AKS, zu dem am 25. Januar 2016 rund 150 Gäste in die Saarbrücker „Luminanz“ gekommen waren. 

Rückschau: Bauhaus Tel Aviv - Ausstellung und Vortrag von Johannes Peter

Johannes Peter, Foto: Motsch / AKS

Anlässlich der Ausstellungseröffnung vermittelte Johannes Peter, Politologe, Publizist und Fotograf, einen intensiven Einblick in die Bauhaus-Architektur in Tel Aviv. Grundlage waren mehrere Reisen zwischen 2008 und 2011, anhand derer er eine Zustandsanalyse der Bauwerke erarbeitete, die von rund 20 emigrierten Bauhaus-Schülern zwischen 1930 und 1947 in Tel Aviv realisiert wurden. Zeitnah zum Wirken des Bauhauses (1919 bis 1933) entstand so fast das gesamte Stadtzentrum Tel Avivs (ca. 4.000 Gebäude). 

Vortrag von Richard Reschl über Bürgerbeteiligung bei Stadtentwicklungsprozessen

Richard Reschl, Foto: Regina Brocke

Nur im kooperativen Dialog mit Bürgern und lokalen Unternehmen können Politik und Verwaltung eine nachhaltige Stadtentwicklung einleiten. Lokaler Sachverstand und die kreativen Ideen der Akteure bringen bessere Ergebnisse − Entscheidungen werden transparent, nachvollziehbar und finden Akzeptanz bei den Bürgern.

Keine Krise, sondern Chance: Die Zukunft der regionalen Baukultur im Zeichen der Zuwanderung

Willi Latz

Der demografische Wandel greift im Saarland um sich: Wir werden weniger. Dies mag in den größeren Städten des Landes kaum auffallen, im ländlichen Raum und kleineren Städten hingegen greift er unübersehbar um sich. Kaum ein Ortskern ohne Leerstand, darunter viele Gebäude, ob Bauern- oder Bergmannshaus, die der Region einst ihre Identität gaben. Viele davon sind denkmalgeschützt, und es ist längst gängige Praxis, sie verfallen zu lassen, bis der Abriss des zur Ruine verkommenen Baudenkmals alternativlos scheint.

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