Das technische Referendariat wurde eingehend reformiert. Es bereitet auf die Anforderungen der höheren Verwaltungslaufbahn vor und wird in insgesamt dreizehn Fachrichtungen angeboten, u.a. auch für Architektur und Städtebau. 

Sowohl in der Verwaltung als auch in der Wirtschaft ist der technische Assessor nicht nur ein Titel. Vielmehr stellt er eine dringend benötigte Qualifizierung dar, welche in der Projektführung durch interdisziplinäre Führungskompetenzen Qualität sichert. Damit ergänzt dieser Titel inhaltlich sinnvoll einen Masterabschluss in dreizehn technischen Fachrichtungen. 

Abgedeckte Fachrichtungen sind:
Architektur, Bahnwesen, Geodäsie und Geoinformation, Landespflege, Luftfahrttechnik, Stadtbauwesen, Maschinen- und Elektrotechnik in der Verwaltung, Maschinen- und Elektrotechnik der Wasserstrassen, Städtebau, Straßenwesen, Umwelttechnik, Wasserwesen und Wehrtechnik. 

Die Betreuung des Ausbildungs- und Prüfungswesens für das technische Referendariat wird vom Oberprüfungsamt beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur vorgenommen, es entwickelt Ausbildungs- und Prüfungsvorschriften für die Fachrichtungen und nimmt für seine Mitgliedsverwaltungen das Staatsexamen ab. Die Absolventen erhalten dadurch ein im Bund, in den Ländern und Kommunen gleichermaßen anerkanntes Zeugnis über das Staatsexamen. Ziel des Oberprüfungsamtes ist es, fachliche und berufliche Erfahrungen an künftige Führungskräfte weiterzugeben sowie eine einheitliche und den Anforderungen entsprechende Qualifikation von Nachwuchskräften zu gewährleisten.

Weitere Informationen: 
www.oberpruefungsamt.de 
www.technisches-referendariat.de 

 

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