Pressemitteilung der BAK 10/2018

Ein umfassendes Maßnahmenpaket für den Wohnungsbau in Deutschland stellte die Bundesregierung am vergangenen Freitag im Rahmen ihres „Wohngipfels“ vor, zu dem Vertreter der Bauwirtschaft, der Wohnungswirtschaft, der Kammern und  Verbände eingeladen waren.

Die Präsidentin der Bundesarchitektenkammer, Barbara Ettinger-Brinckmann, wies in ihrem Diskussionsbeitrag auf die Vielfalt  der bevorstehenden Aufgaben im Bereich des Wohnungsbaus und der Stadtentwicklung hin. Bei Planung und Bau neuer Wohnungen müsse das Augenmerk insbesondere auch auf soziale Aspekte wie dem der Quartiersmischung wie auch auf innovative, effiziente Wohnungsgrundrisse gelenkt werden. Gebot der Stunde sei es zudem, Flächenpotentiale innerhalb der Städte und Gemeinden zu nutzen, um so die Bebauung auf der „grünen Wiese“ so gering wie möglich zu halten. Ettinger-Brinckmann begrüßte das klare Bekenntnis der Bundesregierung zu einer starken Bau-und  Wohnungspolitik: „Mit dem Wohngipfel wird eine neue Wohnungsbau-Ära eingeleitet. In einer konzertierten Aktion soll es gelingen, ein umfassendes Maßnahmenpaket zu vereinbaren, das zu einer nachhaltigen Entspannung auf den Wohnungsmärkten führt.

Das Eckpunktepapier der Bundesregierung legt hierzu die Grundlage. Klar ist: Wohnungsbau und Wohnumfeld mit den erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen müssen als vorrangige Themen der Politik in Kommunen, Ländern und Bund stehen – Architekten und Stadtplaner sind hier wichtige Partner! Wir sind froh darüber, dass wir mit den beiden für das Bauen verantwortlichen Staatssekretären im Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat, Marco Wanderwitz und Gunther Adler, zwei ebenso engagierte wie sachkundige Spezialisten als Ansprechpartner wissen. Nach der Phase der Erkenntnisgewinnung sollten wir nun alle gemeinsam unse weiteser Engagement in der Umsetzungsphar verstärken.“

Die Bundesarchitektenkammer e.V. (BAK) ist ein Zusammenschluss der 16 Länderarchitektenkammern in Deutschland. Sie vertritt auf nationaler und internationaler Ebene die Interessen von ca.130.000 Architekten gegenüber Politik und Öffentlichkeit.

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