Das Seminar richtet sich an Mitglieder, für die diese Art der Architektenleistung relativ neu ist, sowie an erfahrene freischaffende Kollegen und Vertreter der privaten und öffentlichen Hand, die selbst Vergabeverfahren ausloben.

Ziel der Veranstaltung ist es, nicht nur die neuen Rechtsgrundlagen der Vergabeverfahren nach der Vergabeverordnung (VgV) zu kennen, sondern auch die Fähigkeit zu verstärken, mögliche Varianten zur differenzierten Durchführung von Vergabeverfahren für öffentliche Auftraggeber sicher zu begleiten.

Mit Wirkung zum 18. April 2016 wurde das nationale Vergaberecht aufgrund der europäischen Vorgaben grundlegend novelliert. VOF und VOL sind entfallen, die Vergabe von Planungsleistungen ist seither in der überarbeiteten Vergabeverordnung (VgV) geregelt. Als Regelvergabeverfahren sind das Verhandlungsverfahren in abgeänderter Form und der wettbewerbliche Dialog eingeführt. Nicht nur die Verwaltungen kleinerer Kommunen sind mit der Durchführung dieser Vergabeverfahren oftmals überfordert und benötigen fachliche Unterstützung. Hierbei sind externe Büros gefragt, die bereits im Vorfeld den Auslober unterstützen, das Vergabeverfahren strukturieren und die einzelnen Verfahrensschritte bis zur Vertragsverhandlung souverän und rechtssicher durchführen.

Seminarinhalte: Beratung des Auslobers über unterschiedliche Verfahren und deren rechtliche Grundlagen (Vergabeverordnung VgV, Verhandlungsverfahren und wettbewerblicher Dialog, RPW 2013, Vergabeverfahren mit/ohne Wettbewerb) | Auswahlverfahren | Ermittlung von Preissummen sowie Kostenkalkulation des Gesamtverfahrens anhand von Beispielen | Inhalt und Ablauf der Wettbewerbsbetreuung und -vorprüfung | Vertragsverhandlungsverfahren und wettbewerblicher Dialog | Erarbeiten von Fallbeispielen

 

 

 

Referent: 
Dipl.-Ing. Oliver Voitl, Architekt, Stadtplaner, Referent für Vergabe und Wettbewerb, Bayerische Architektenkammer
Termin: 
19/09/2017 - 09:00 bis 16:00
Anmeldeschluss: 
04/09/2017
Ort: 
Akademie der AKS
Neumarkt 11
66117  Saarbrücken
Deutschland
Fortbildungspunkte: 
8
Gebühr: 
110,– EUR

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