Ab 01.01.2018 tritt das Gesetz zur Reform des Bauvertragsrechts und zur Änderung der kaufrechtlichen Mängelhaftung in Kraft. Das Gesetz bringt die umfassendste Baurechtsreform seit dem Inkrafttreten des BGB am 01.01.1900 mit sich. Es wird für alle am Bau Beteiligten erhebliche Auswirkungen haben:

Durch das neue Bauvertragsrecht wird die Position des Unternehmers im Anschluss an den Einbau mangelhafter Baustoffe gestärkt. Daneben führt die neue gesetzliche Regelung den sogenannten Verbraucherbauvertrag ein. Bei Leistungsänderungen wird es künftig ein einseitiges Anordnungsrecht des Bestellers geben, das allerdings erst dann verbindlich ausgeübt werden kann, wenn sich die Vertragsparteien nicht innerhalb einer Frist von 30 Tagen über die Höhe der Nachtragsvergütung einigen können. Daneben wird künftig ein eigener Architekten und Ingenieurvertrag geschaffen. Dabei wird im Recht der Architekten und Ingenieure bei unklaren Planungsgrundlagen eine sogenannte Zielfindungsphase mit beiderseitigem Kündigungsrecht eingeführt. Schließlich finden sich dort neue Regelungen zur Teilabnahme sowie zur teilweisen Einschränkung der gesamtschuldnerischen

 

Referent: 
Dr. Markus Bermanseder, Rechtsanwalt, Stuttgart
Termin: 
08/11/2017 - 09:00 bis 16:00
Anmeldeschluss: 
23/10/2017
Ort: 
Akademie der AKS
Neumarkt 11
66117  Saarbrücken
Deutschland
Fortbildungspunkte: 
8
Gebühr: 
110,– EUR
Seminaranmeldung

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