PRESSEMITTEILUNG
19.01.2017

Architektenkammer des Saarlandes begrüßt „Brandschutz“ als Wahlkampfthema

Bei der gestrigen Podiumsdiskussion „Das Saarland vor der Wahl“ bei der IHK Saarland sprachen sich fast alle Parteien dafür aus, die geltenden Brandschutzbestimmungen zu überdenken. Die Architektenkammer des Saarlandes (AKS) begrüßt diese Debatte.

Kammerpräsident Alexander Schwehm hat sich in der Vergangenheit bereits mehrfach über Brandschutz geäußert. Dabei geht es ihm nicht zwingend um eine Änderung der bestehenden gesetzlichen Brandschutzregelungen. Sondern um eine „einheitliche Handhabung unter Wahrung eines gesunden Maßes“, wie Schwehm am Neujahrsempfang der AKS am vergangenen Montag ausführte. Dies ließe sich beispielsweise durch eine übergeordnete zentrale Fachstelle oder einen Brandschutzexperten in jeder Unteren Bauaufsichtsbehörde fördern. Ein Ziel wäre zu verhindern, dass Architekten, Sachbearbeiter in Bauämtern und Bauherren aus Angst und Unsicherheit das maximal Mögliche in Sachen Brandschutz fordern. „Was wir brauchen, ist schlicht nur das Notwendige, um dem Brandschutz Genüge zu tun“, forderte Schwehm. Er betonte zudem, er sei für Brandschutz und unterstrich damit die Wichtigkeit des Themas Brandschutzes in Bezug auf die Rettung von Menschenleben.

Die Architektenkammer fände wichtig, dass sich alle Beteiligten für einen konstruktiven Dialog zusammensetzen. Der Debatte um Brandschutz sollten Anpassungen folgen, die Baukosten reduzieren und den Genehmigungs- und Bauprozess vereinfachen.

Kontakt:
Architektenkammer des Saarlandes
Kim Ahrend
Stellvertretende Geschäftsführerin
Tel.: 0681 95441-0
E-Mail: ahrend@aksaarland.de

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