Entwurf der Planungsgemeinschaft HDK Dutt & Kist GmbH, Saarbr. und architecture + aménagement, Lux.
Entwurf der Planungsgemeinschaft HDK Dutt & Kist GmbH, Saarbr. und architecture + aménagement, Lux.
Mehrfachbeauftragung im kooperativen Verfahren 

Im März dieses Jahres hatte die Landeshauptstadt Saarbrücken in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung mbH (GIU) ein Mehrfachbeauftragungsverfahren durchgeführt. Aufgabe der Teilnehmer war es, Vorschläge für die städtebauliche Weiterentwicklung der südlich und östlich an das von Möbel Martin geplante Einrichtungshaus angrenzenden Flächen zwischen der Straße „An der Römerbrücke“ und dem Altarm der Saar im Osthafen zu erarbeiten. Auch die angrenzenden Bereiche des Schlachthofquartiers, das Silo, das Rhenania-Gebäude und das Römerkastell sollten in die Planung einfließen. 

Gewählte Teilnehmer der Mehrfachbeauftragung waren 5 Büros der Fachrichtungen Architektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung, in Planungsgemeinschaften mit weiteren Büros:
  • Baubar Urbanlaboratorium, Saarbrücken 
  • HDK Dutt & Kist GmbH, Saarbrücken 
  • Hepp + Zenner Architekten, Saarbrücken 
  • Thomas Müller Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
  • FLOSUNDK architektur+urbanistik GmbH, Saarbrücken

Die Jury unter Vorsitz von Professor Jens Wittfoht (Architekt aus Stuttgart und Mitglied im Gestaltungsbeirat der Landeshauptstadt) prämierte den Entwurf der Planungsgemeinschaft HDK Dutt & Kist GmbH (Saarbrücken) und architecture + aménagement (Luxemburg).

Baudezernent Professor Heiko Lukas: „Der prämierte Entwurf überzeugt unter anderem damit, dass er am Osthafen langfristig einen Ort für kulturelle Aktivitäten und Initiativen schaffen will. Stärken des Entwurfs liegen auch darin, die Lage an der Saar sowie das nahe gelegene Naturschutzgebiet stark in die Gestaltung einzubinden und die Ausgrabungen des Römerkastells als kulturelles Erbe hervorzuheben.“

Für Oberbürgermeisterin Charlotte Britz steht fest, dass die Ideen aus dem Verfahren neue Impulse geben, die im weiteren Planungsverlauf in den Gremien und im Stadtrat zu diskutieren sind. Die Ergebnisse sollten nach Möglichkeit in das laufende Bauleitplanverfahren Osthafen übernommen werden. 

LHS/ AKS

 

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